Eine Gegenfrage, die alles verändert
Neulich fragte mich ein Bekannter: „Wie kannst Du bei dieser Weltlage bloß frohgemut und zuversichtlich bleiben?" Ich reagierte mit einer Gegenfrage: „Wenn ich mir jetzt bei all diesem Ungemach auf der Welt das Leid zu Herzen nähme, wäre dann weniger Krieg, weniger Leid?"
Ist es nicht gerade in schwieriger Zeit Menschenpflicht, fröhlich und zuversichtlich zu bleiben – damit ich selbst und die Menschen um mich herum Kraft schöpfen können? Wenden wir uns dem zu, wie wir die Welt in und um uns besser gestalten könnten.
Es scheint üblich geworden zu sein, sich in Selbstgesprächen oder im Austausch schlecht zu machen: „Das wird nix. Wie kann ich nur so ungeschickt sein?!" Welche Wörter wählst Du, wenn Du von Dir selbst sprichst? Sprache formt Haltung.
Das Glückstagebuch – Sprache als Werkzeug der Freude
Das Extra: Ein Glückstagebuch zu schreiben ist das Beste, um zuversichtlich und wohlgemut zu bleiben. Empfohlen: eine Wortsammlung anlegen – positive, stärkende Begriffe, die Dir Freude machen.
Schreibe täglich drei Dinge auf, die gut waren. Drei – nicht mehr, um es nachhaltig zu machen. Morgens oder abends, zwei Minuten reichen.
Haltung und Sprache hängen zusammen. Wenn Du anfängst, Dich selbst freundlicher anzusprechen, verändert sich, wie Du die Welt wahrnimmst – und wie die Welt Dich wahrnimmt.
Gunter König
Dipl.-Psychologe · Supervisor · Coach · Schwäbisch Hall
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Ich freue mich auf Begegnungen. Gerne plaudere ich bei einer Tasse Tee mit Ihnen.